Umgang mit unheilsamen Gedanken

Es ist schwer, sich den Gedanken in unterschiedlichsten Alltagssituationen bewusst zu sein. Aber es ist die einzige Möglichkeit, nicht blind auf sie zu reagieren. Daher ist es essentiell, Zazen zu praktizieren, um sich bewusst zu werden, was da alles im Kopf vor sich geht, während man unabgelenkt, still sitzt. Nach und nach wird diese Fähigkeit mehr in das Alltagsleben genommen.

Es ist nur natürlich, dass unterschiedlichste Gedanken in verschiedenen Situation aufkommen, je nach dem wie wir erzogen und konditioniert wurden, welche Erfahrungen wir im Leben gemacht haben etc. So kommen vielleicht neidische, gierige, wütende Gedanken auf. Wir sollten ehrlich mit uns sein und nicht das verleugnen, was da auftaucht, auch wenn es uns unangenehm oder peinlich erscheint. Wir sollten es nicht unterdrücken. Werden wir uns diesen Dingen bewusst, verlieren sie ihre Kraft uns mitzureissen und nach ihnen zu handeln. Es entsteht eine Distanz zu den Gedanken. So werden sie sich wieder auflösen.

Ich glaube Ayya Khema sagte mal, man solle sich, wenn man merkt, dass man sich in Gedanken verliert, welche sich auf Gier, Hass und Unwissenheit beziehen, stets fragen: „Lassen sich diese Gedanken mit dem Buddhadharma vereinbaren?“ Wenn nicht, wird es nicht schwerfallen, sie fallen zu lassen, wenn man wirklich der Lehre Buddhas folgen will.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s