Rechtes Handeln anhand eines kleinen Beispiels

Rechtes Handeln bezieht sich auf alle Tätigkeiten, die wir ausführen. Es ist wichtig, ethisch und moralisch zu handeln, kein Leid zu produzieren. Wer unheilvolle Taten begeht, produziert schlechtes Karma, seine Handlungen werden also früher oder später unheilvolle Effekte haben und Leiden verursachen – zum einen für diejenigen, welche mit der Handlung geschädigt werden, zum anderen für denjenigen, der unheilsam handelt. Zum einen kann das eigensinnige, destruktive und schlechte Handeln Tendenzen im Geist entstehen lassen, welche den Weg ebnen, zur Gewohnheit zu werden und auch künftig dermaßen zu Handeln, zum anderen können Gewissensbisse und kognitive Dissonanzen den Geist verwirren. Aber auch negative Konsequenzen im zwischenmenschlichen bis zum strafrechtlichen Bereich können folgen.

Möglichst glimpflich und unbeschadet davonzukommen sollte jedoch nicht die Intention zum rechten Handeln sein, auch nicht gespielter Altruismus um sich gut zu fühlen und sein subtiles Ego zu stärken. Es bedarf wahres Mitgefühl und Empathie um nicht nur in Reflexion zu erkennen, wie andere sich fühlen, wenn man ihnen schadet – es ist auch ein wundervolles Geschenk selbstlos jemanden zu begegnen und seine authentische Freude zu spüren. Dies bereichert uns selbst und stärkt die geistigen Tendenzen in entsprechende Richtung, aber auch die Entwicklung der Gesellschaft im Kleinen, viel mehr als persönlicher Profit.

Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein, welche ich vor einigen Wochen erfahren habe:

Heute habe ich mein neues Auto abgeholt. Mit dem Händler hatte ich die Vereinbarung, dass ich einen neuen Satz Reifen für 300 Euro bekomme. Das Geld sollte ich zur Übergabe mitbringen. Nach etwas Smalltalk überreichte er mir die Schlüssel und ich war schon drauf und dran, einzusteigen bis mir die Abmachung wieder einfiel. Ich hatte also die Möglichkeit mit den neu aufgezogenen Reifen ohne zu bezahlen wegzufahren. Vielleicht hätte er es irgendwann bemerkt und mir eine Rechnung geschickt – vielleicht auch nicht.

Engelchen und Teufelchen saßen förmlich auf meine Schultern.. Ich erinnerte ihn schließlich daran, dass wir das Geld fast vergessen hätten und er bedankte sich erleichtert für meine Ehrlichkeit.

Auch wenn mein Portemonnaie nun leer ist fühlte es sich richtig und gut an.

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